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Auffangwannen

Gefahrenstoffe sicher lagern – mobil und stationär

Auffangwannen werden für die sichere Aufbewahrung von wassergefährdenden Stoffen oder brennbaren Flüssigkeiten benötigt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Größen.

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Auffangwannen und ihr Einsatz

Wenn wassergefährdende oder brennbare Flüssigkeiten gelagert oder bewegt werden, dienen Auffangwannen als Schutz vor Auslaufschäden. Je nach Material zeichnen sie sich durch eine hohe chemische Beständigkeit aus oder auch durch ihre Widerstandskraft gegen Feuer.

Für die richtige Größe der Auffangwanne ist das Gesamt-Lagervolumen zu ermitteln sowie das Volumen des größten eingelagerten Gebindes. Die Auffangwanne muss mindestens 10 Prozent des Lagervolumens fassen können oder den gesamten Inhalt des größten Gebindes, je nach dem, welcher Wert höher liegt.

Welche Auffangwanne ist die Richtige?

GFK-Auffangwannen Standard sind absolut korrosionsbeständig und aufgrund ihrer geringen Bauhöhe einfach in der Handhabung; ein Bodenabstand ist nicht nötig. GFK-Auffangwannen fahrbar sind mit je zwei Lenk- und Bockrollen sowie einem Schiebebügel ausgestattet, um Wanne und Inhalt leicht positionieren zu können.

Die Euro-PE-Auffangwanne 250/2 gibt es mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-40.22-420. Fässer von bis zu 224 l Inhalt können darauf oder darinnen gelagert werden. Die Wanne kann auf einer Europalette oder auf dem Boden stehen. Als Euro-PE-Auffangwanne fahrbar eignet sie sich auch zum Transport.

PE-Auffangwannen 240 verfügen über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-40.22-380. Sie sind aus hochwertigem Polyethylen gefertigt (PE-LMD) und können mit dem Stapler unterfahren werden.

PE-Auffangwannen 230/2 sind ebenfalls unterfahrbar und geeignet für Europaletten und Kunststoffpaletten ähnlicher Größe, die einfach mit dem Stapler aufgesetzt werden können.

PE-Auffangwannen mobil eignen sich zum Transport von wassergefährdenden Ölen und Reinigungsmitteln in kleineren Gebinden. Die Wannen sind zum Reinigen entnehmbar.

Stahl-Auffangwannen sollten dann gewählt werden, wenn leicht entzündliche oder brennbare Substanzen gelagert werden. Sie haben Bodenfreiheit und sind mit Staplern unterfahrbar. Auch als Stahl-Auffangwannen mobil mit je zwei Lenk- und Bockrollen und Schiebebügel.

GFK-IBC-Auffangwannen verfügen über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-40.12-315. Sie sind als praktische Lager- und Abfüllstation für wassergefährdende oder brennbare Substanzen geeignet.

Die meisten Unfälle geschahen beim Transport und beim Umgang mit gewässergefährdenden Stoffen, Ursachen waren zum größten Teil menschliches Fehlverhalten. Damit bei der Lagerung solcher umweltschädigenden Flüssigkeiten nichts schiefgeht, gibt es eindeutige gesetzliche Regelungen zur Umwelt-Lagertechnik : 

Wenn in einem Betrieb wassergefährdende Stoffe gelagert werden, müssen die Lagerbehältnisse (wie etwa Fässer oder IBC) in Auffangwannen oder auf Auffangflächen gestellt werden. Solche Auffang- oder Rückhalteeinrichtungen, auch Auffangräume genannt, sorgen dafür, dass die Flüssigkeiten nicht in die Umwelt gelangen, auch wenn im Behältnis ein Leck ist. Rechtliche Grundlage für den Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz gibt es einige, zwei der wichtigsten für wassergefährdende Stoffe sind die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) , das in der Verordnung über (ortsfeste) Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) genauer definiert wird. In einer Gefährdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber herausfinden, welche Gefährdungen für Mensch und Umwelt bei der Arbeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. 

Werden im Betrieb also wassergefährdende Flüssigkeiten in einem Lager gelagert, muss er die Lagerbehältnisse in Auffangeinrichtungen stellen - so für "ortsbewegliche Behälter" vorgeschrieben in der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 510 . Ortsbewegliche Behälter sind, wie der Name schon sagt, Behälter, die transportiert werden können, zum Beispiel Fässer, Kanister, IBC, aber auch Tankcontainer und ortsbewegliche Tanks. 

Tipp: Unter "Lagerung" ist laut GefStoffV zu verstehen: das Aufbewahren zur späteren Verwendung und zur Abgabe an andere. Auch wenn Gefahrstoffe länger als 24 Stunden abgestellt werden, ehe sie weiterbefördert werden, gilt das als Lagerung. 

Auffangwannen haben also eine wichtige Aufgabe: Sie müssen bei einem möglichen Austritt wassergefährdende Stoffe zuverlässig zurückhalten, damit sie nicht in die Kanalisation oder direkt ins Erdreich gelangen. Dafür dürfen nur geprüfte Auffangwannen verwendet werden. Für Stahlwannen bis 1.000 Liter Volumen gibt es als Vorgabe für Hersteller und Betreiber die Stahlwannenrichtlinie (StawaR). Für größere Stahlwannen oder für Plastikwannen gibt es keine entsprechende Vorschrift. Damit aber auch diese sicher sind, werden Stahlwannen mit mehr als 1.000 Litern in der Regel auch nach der StawaR hergestellt und Kunststoffwannen werden einzeln geprüft. Auf jeden Fall muss jede Stahl-Auffangwanne nach StawaR mit dem Übereinstimmungssymbol (Ü-Symbol) gekennzeichnet sein. Ist dieses Ü-Symbol nicht vorhanden, brauchen Auffangwannen für wassergefährdende Stoffe eine bauaufsichtliche Zulassung nach DIBt . Hat eine Wanne keines von beidem, dürfen keine Gebinde mit Stoffen, die Gewässer schädigen, darin gelagert werden. 

Tipp: Überprüfen Sie Auffangeinrichtungen regelmäßig! Sind sie noch dicht? Wird auch nicht mehr Stoff darin gelagert, als es erlaubt ist? Die regelmäßige Überwachung ist Pflicht. 

Auswahl von Auffangwannen: Das sind die wichtigen Eckpunkte! 

Wenn Sie eine Auffangwanne für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in ortsbeweglichen Behältern kaufen wollen, haben Sie die Qual der Wahl, was Material, Größe und Beschaffenheit angeht. Darauf sollten Sie achten:

Material: Das Material sollten Sie nach der Art des aufzufangenden Stoffes auswählen. Stahlwannen sind für entzündbare Stoffe wie Lacke oder Öle geeignet. In Kunststoff-Wannen, die aus Polyethylen (PE) oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt werden, können Sie eher aggressive Chemikalien wie Laugen oder Säuren lagern. Grundsätzlich sind Stahlauffangwannen stabiler und können auch zum Beispiel nach einem Anfahrschaden noch nutzbar sein. Kunststoffwannen sind dafür vom Gewicht her wesentlich leichter und damit besser zu handhaben. 

Volumen: Eine Auffangwanne muss mindestens so viel aufnehmen können, wie das größte darin zu lagernde Gebinde enthält oder mindestens 10 % des zu lagernden Gesamtvolumens - je nachdem, welches die größere Menge ist. Befindet sich das Lager in einem Wasserschutzgebiet, muss 100 % des Gesamtvolumens in der Wanne aufgefangen werden können. Wenn Sie einen Gitterrost auf der Auffangwanne verwenden, erhöht sich das Volumen der Wanne.

Traglast/Tragfähigkeit: Wie schwer die Behältnisse sein dürfen, die in der Wanne gelagert werden können, steht in den Produktbeschreibungen. 

Transport: Müssen Sie die Wanne von A nach B verschieben, sollte sie Aufnahmetaschen für Gabelstaplerzinken haben. So können Sie die Wanne samt Inhalt ohne Gefahr mit dem Gabelstapler unterfahren und sie bewegen.

Tipp: Auch Lackdosen oder Farbdosen und andere Alltagsgegenstände, die wassergefährdende Stoffe enthalten, dürfen nicht einfach so im Betrieb im Regal gelagert werden, sondern brauchen eine entsprechende Auffangwanne als Aufbewahrungsplatz.

Auffangwannen von ZUFOR - Qualität, die überzeugt:

  • Geprüfte und bauaufsichtlich zugelassene Varianten
  • Feststehend oder mobil zum Schieben
  • Widerstandsfähige Materialien zu fairen Preisen

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